schnelle Hilfe in Gütersloh bei Rohrleitungsschaden, Leckortung, Reparatur, Schadensabwicklung, Inventar-Rettung, Schimmelpilzsanierung, Feuchtigkeit, Gebäudetrocknung, Dokumentation, Bauteilrettung, Schadensminderung etc.
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„Schimmelpilze“ ist ein Sammelbegriff für Pilze, die arttypische Pilzfäden und Sporen ausbilden. Schimmelpilze bilden in der Wachstumsphase Zellfäden, diese sind meist
farblos, so dass der Schimmelpilz in dieser Wachstumsphase mit dem bloßen Auge eigentlich nicht erkennbar ist. Zur Vermehrung und Verbreitung bilden Schimmelpilze Sporen.
Diese Sporen sind oft farbig, so dass der Schimmelpilzbefall in diesem Stadium auch mit bloßem Auge erkennbar ist, z.B. als schwarze oder gelbe Schimmelpilzflecken.

Sie haben ein Schimmelpilzproblem in Ihren Räumlichkeiten?

Sie wissen nicht, ob der Schimmelpilz durch einen Wasserschaden, bauliche Mängel, falsche Lüftungsverhalten oder andere Probleme entstanden ist?

Wir beraten Sie umfänglich und helfen Ihnen, unabhängig von der Quelle bzw. Ursache!

Wir dokumentieren alles, führen alle notwendigen Messungen in Zusammenarbeit mit einem auf Schimmelpilz-Schäden spezialisierten Labor durch, schotten den kontaminierten Bereich ab, entfernen den Schimmelpilz und desinfizieren den Bereich, so dass wir Ihnen am Ende einen nachweislich sauberen Raum übergeben können.

zur Info:

Schimmelpilze gehören zum taglichen Leben, so wie Wasser und Luft. Ohne sie wäre unser Dasein auf der Erde gar nicht möglich. Organisches Material wird duch Schimmelpilze zersetzt, z. B. auf dem Komposthaufen, aber auch schon im Mülleimer unter der Spüle, im Blumentopf auf der Fensterbank oder im Terrarium im Wohnzimmer. Es gäbe kein Penicillin, also keine Heilung für viele viele Menschen.
Wir atmen permanent (!) Schimmelpilzsporen ein, Tag und Nacht, selbst hochmoderne Klimaanlagen reduzieren dies nur bedingt. Und auch über Haut und Mund gelangen sie direkt in unsere Körper, ohne dass dadurch gesundheitliche Schäden oder gar Krankheiten hervorgerufen werden, selbst wenn die Schimmelpilzsporen aufgrund ihrer Größe sogar `lungengängig´ sind. Sporen des Schimmelpilzes werden durch die Luft bzw. mit dem Wind sehr weit transportiert.
Gefährlich ist aber eine höhere Konzenttration als die natürliche (die sogenannte "Hintergrundbelastung") in Aufenthaltsr
äumen oder direkt im Körper.
Die Feststellung einer Schimmelpilzquelle in Innenräumen ist nicht automatisch gleichzusetzen mit einer akuten Gesundheitsgefährdung der Raumnutzer. Das Ausmaß der möglichen Gesundheitsgefährdung ist abhängig von der Intensität und Art des Schadens sowie von der Empfindlichkeit der Raumnutzer, dies kann oft nicht genau quantifiziert werden.
Schimmelpilzwachstum im Innenraum wird – auch ohne diese genauen Dosis-Wirkungs-Zusammenhänge – in jedem Fall als ein hygienisches Problem angesehen und sollte deshalb nicht hingenommen werden. Es findet das Vorsorgeprinzip Anwendung, wonach die Belastungen zu minimieren sind (Minimierungsgebot), bevor es zu Erkrankungen kommt.

" Bei Allergien setzt sich das Immunsystem des Körpers nicht gegen gefährliche Fremdstoffe (zum Beispiel Krankheitserreger), sondern fälschlicherweise gegen an sich harmlose Fremdstoffe (wie zum Beispiel Pollen, Bestandteile von Lebensmitteln) zur Wehr. Beim ersten Kontakt mit dem Fremdstoff (Antigen) tritt noch keine allergische Reaktion auf, sondern der Körper bereitet sich durch die Produktion von Abwehrstoffen (Antikörpern) auf die Bekämpfung des vermeintlichen Schädlings vor. Man bezeichnet eine solche Person als „sensibilisiert“. Erst bei erneutem Kontakt mit dem Fremdstoff kann es dann zu allergischen Erscheinungen kommen, bei denen eine ganze Kette von Reaktionen im Körper abläuft, an deren Ende die typischen Symptome allergischer Reaktionen, wie Schnupfen, Niesen, gerötete Augen, Hautausschlag etc. stehen. Die häufigsten bei Schimmelpilzbelastungen im Innenraum beschriebenen Symptome sind unspezifisch, so zum Beispiel Bindehaut-, Hals- und Nasenreizungen sowie Husten, Kopfweh oder Müdigkeit. Infektionen durch Schimmelpilze (Mykosen) kommen nur sehr selten und nur bei besonders empfänglichen, stark immungeschwächten Personen vor.
" (Zitat Bundesumweltamt, Ratgeber Schimmel im Haus)

Es gibt über 1300 Sorten von Schimmelpilzen weltweit, aber nur wenige kommen in unseren klimatischen Bereichen vor. Wir haben die wichtigsten dieser heimischen Schimmelpilzsorten zusammengestellt.

Ganz allgemein betrachtet ist Schimmel die von einem Schimmelpilz hervorgerufene Oberflächenveränderung, umgangssprachlich also die mit bloßem Auge sichtbare Schimmelfäule.
Schimmelpilze benötigen zum Wachsen Nährstoffe und Feuchtigkeit. Daneben beeinflussen das Sauerstoffangebot, die Temperatur, der pH-Wert und weitere Faktoren das Wachstum von Schimmelpilzen.
Da Schimmelpilze fast überall vorkommen, sind ihre Sporen in der Regel immer in der Luft vorhanden. Diese natürliche Belastung ("Hintergrundbelastung") ist für die Mehrzahl der Menschen ungefährlich, wenn sie nicht in Massen auftreten wie z.B.im Sommer während der Getreideernte. Sie können aber in bestimmten Fällen Allergien auslösen oder bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu sogar schweren Erkrankungen führen.
Im Extremfall befallen und zerstören Schimmelpilze (z.B. "Aspergillus fumigatus") Körpergewebe mit dann sogar tödlichem Ausgang.
"Aspergillus niger" kann beim Menschen vielerlei Krankheiten hervorrufen und gedeiht selbst bei extremen pH-Werten, wird aber industriell zur Herstellung von Zitronensäure verwendet.
Penicillin wird als Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen wie "Penicillium chrysogenum" hergestellt. Als Schimmelpilz in Räumen ist dieser Pilz aber äußerst bedenklich.

Schimmelpilze wie etwa "Aspergillus niger", "Aspergillus fumigatus" und die meisten Jochpilze (Zygomycota) gelten als Urheber tödlicher Erkrankungen. Sie kommen praktisch überall im Erdboden vor, damit z.B. auch in der Blumenerde als natürliche Organismen, ohne dabei merklich zu schaden.
Gefahr für Gesundheit hängt zum einen von der Konzentration beim Kontakt mit betroffenen Personen oder Haustieren ab, z.B. wenn sie schimmelbefallene Nahrung aufnehmen (Gifte), sich in befallenen Räumen aufhalten (Sporen, Gifte) oder selbst befallen sind (Infektion).
Die Gefahr allergischer Reaktionen betrifft zum anderen nur entsprechend empfindliche oder immungeschwächte Individuen. AIDS, Diabetes mellitus (Typ 1), Leukämie, Neutropenie oder eine Immunreaktionen unterdrückende Therapie wie Immunsuppression bei Organtransplantation, Autoimmunkrankheit und Allergie, bzw. eine beeinträchtigende Therapie wie Chemotherapie oder Bestrahlung bei Krebs, kann eine solche Immunschwächung bewirken.
Eingeatmete Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen lösen u.U. allergische und reizende Reaktionen beim Menschen aus. Es wird angenommen, dass dies grundsätzlich für alle Schimmelpilze gilt. Dazu sind sie nicht nur lebend, sondern auch abgestorben in der Lage. Es ist also ein weitverbreiteter Irrglaube, dass trockener Schimmelpilzbefall unschädlich ist!
Infektionen gehen dagegen nur von lebenden Schimmelpilzen aus.

Wie oben gesagt leben viele Schimmelarten nahezu überall, d.h. Schimmelsporen werden durch die Luft weitertransportiert. Darum sind in jedem Gebäude Sporen verschiedener Schimmelarten zu finden.
Der entscheidende Unterschied zwischen Gebäudeteilen, in oder an denen der Schimmel wächst und solchen, wo er nicht wächst, ist in den Lebensbedingungen zu suchen, die die Schimmelpilze dort vorfinden. Schimmelpilze können wie andere Organismen nur wachsen und sich vermehren, wenn bestimmte Bedingungen dafür erfüllt sind. Fehlt nur eine dieser Bedingungen, so kann der Pilz nicht wachsen.
Schimmelpilze finden in Gebäuden ein breites Nahrungsangebot wie z.B. Zellulose in Tapeten und Gipskartonplatten, Materialien in Wandbeschichtungen und Bodenbelägen, aber auch Staub und Schmutzreste. Außer den Gebäudeteilen wie Wände, Decken und Fensterrahmen können auch Möbel, Kleidung, Bücher usw. befallen werden.

Für die notwendige Feuchtigkeit, die Bedingung für Schimmelbildung ist, kommen zwei Arten von Wassereintrag in die Bausubstanz infrage: Erstens Eindringen von Feuchtigkeit von innen (z.B. Rohrleitungsschäden) oder außen (z.B. Überschwemmung) oder zweitens Kondensationsfeuchtigkeit.

Zunehmend werden speziell ausgebildete Schimmelspürhunde eingesetzt, um verborgene Schimmelpilzkontaminationen zu erkennen oder besser „zu erschnüffeln“. Denn fast alle Schimmelpilze geben flüchtige organische Stoffe an die Raumluft ab, die ein speziell trainierter Hund riechen kann. Beim Einsatz von Schimmelpilzspürhunden ist zu bedenken, dass der Hund zwar einen verdeckten Schimmelbefall markiert, dies aber noch keinerlei Aussage über das tatsächliche Ausmaß der Schimmelpilzbelastung
und über eine eventuelle gesundheitliche Gefährdung für die Bewohner zulässt. (Quelle: Bundesumweltamt)

 

 

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